Unsere Referendare V

Ein Interview mit Lena Kuntze

Was ist Ihr Geburtsdatum?
8. Februar 1995

Wie beschäftigen Sie sich gerne in Ihrer Freizeit?
Also ich bin ein sehr aktiver Mensch und bin gern unterwegs. Ich nutze jede freie Minute, um Ausflüge zu machen (in der Natur, aber z.B. auch mal ins Kino etc.), Sport zu treiben oder einfach nur rauszugehen. Aus diesem Grund reise ich auch gerne. Außerdem bin ich gerne unter Menschen und verbringe viel Zeit mit Freunden oder meiner Familie.

Welche Fächer haben Sie studiert und warum?
Deutsch, weil ich Sprache (und was man mit Sprache bewirken kann) sehr interessant finde und man aus Analysen etc. in diesem Fach viel rausholen kann und Pädagogik. Dieses Fach dürfen die Schüler*innen ja freiwillig wählen und deshalb hat man dann meistens motivierte Schüler*innen, die am Fach begeistert sind im Kurs. Mit motivierten Schülern*innen macht der Unterricht auch direkt viel mehr Spaß! Außerdem geht dieses Fach auch in Richtung Psychologie und das finde ich sehr spannend. Ich finde es wichtig, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Wie lange und wo haben Sie studiert?
Ich habe 5 Jahre studiert und zwar hier an der Uni Köln. Ich bin nämlich auch Kölnerin.

Warum sind Sie auf dem Weg, Lehrerin zu werden? Also was ist Ihre Motivation?
Ich wusste schon in meiner Schulzeit, dass ich mal Lehrerin werden möchte, weil ich es nicht mag im Büro zu arbeiten, sondern lieber mit Menschen bzw. Kindern. Ich finde den Austausch sowie die Entwicklung und Erfolg seiner Schüler*innen spannend. Zudem bekommt man in diesem Job etwas von den Schüler*innen zurück.

Worauf freuen Sie sich am Meisten an Ihrem Job?
Ich freue mich auf einen abwechslungsreichen Alltag, der hoffentlich nach den Sommerferien beginnt.

Warum sind Sie an unsere Schule gekommen?
Referendare haben an sich keinen Einfluss bei der Zuteilung zu den Schulen. Man bewirbt sich und darf sich ungefähr aussuchen in welcher Ecke von Köln man an eine Schule gehen möchte. Anschließend wird das dann per Losverfahren entschieden. Ich hatte sehr viel Glück, da ich nach Deutz wollte und somit an das Thusnelda Gymnasium. 

Wie war Ihre erste Zeit bisher an unserer Schule?
Wir sind ja seit dem 1.Mai am Thus und da Anfang Mai nur die Abiturienten zur Schule gingen, war es ziemlich seltsam. Jedoch wurden wir von den Schülern (erstmal per Videokonferenz, jetzt auch präsent) und Lehrern sehr nett in Empfang genommen und seitdem alle Schüler*innen wieder kommen hatten wir schon trotz der aktuellen Situation die Möglichkeit uns auszuprobieren, denn alle Referendare durften schon eigene Unterrichtsstunden halten.

In welchen Klassen waren Sie bisher?
In der Q1 habe ich schon Deutsch unterrichtet und in der EF werde ich, in den momentan noch digitalen Unterricht, eingebunden. Außerdem schaue ich mir in der 9. Klasse auch digitalen Unterricht an.

Wie finden Sie unsere Schule?
Dadurch, dass ich mir sowieso gewünscht hatte in Deutz zu landen, bin ich schon positiv auf die Schule eingestimmt gewesen.
Das Thus macht mir einen sehr positiven Eindruck, denn mir scheint es so, dass durch die AGs, den Schulgarten, die Kletterwand und die allgemeine Ausstattung der Schule, den Schülern ermöglicht wird, einen netten und kreative Schulalltag zu haben!

Was halten Sie von der aktuellen Situation in Bezug auf Ihren Job?
Zu Beginn war es sehr schwierig, da die Schüler*innen unbekannt waren und man hat gemerkt, dass an der Kommunikation etc. aufgrund der aktuellen Situation etwas Entscheidendes fehlt. Man merkt auch, dass es deshalb auf Dauer nicht schön ist, aber durch das digitale Lernen konnte man sicherlich einen Gewinn ziehen im Hinblick auf die Technik in der Zukunft. Das Thus hat die schwierige Situation durch TEAMS gut verbessert.

Wollen Sie noch etwas loswerden?
Ich freue mich auf die anderthalb Jahre Referendariat und glaube, dass es anstrengend, aber auch toll wird. Ich bin den Schülern und Lehrern sehr dankbar für die herzliche Begrüßung und, dass wir sehr stark eingebunden werden.

Vielen Dank dafür, dass Sie sich hierfür die Zeit genommen haben und es hat mir sehr viel Spaß gemacht Sie zu interviewen.
Weiterhin wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Ref.!

Dankeschön!

von: Julika Donner

Salz für die See – Buchempfehlung

Ihr langweilt euch in der Krise und sucht nach einer Beschäftigung oder ihr lest einfach nur gerne, dann bleibt dran, denn ich habe einen Tipp zum Zeitvertreib für euch.

Worum geht es in diesem Roman?
Der Roman Salz für die See handelt von der Flucht vor den Russen im zweiten Weltkrieg. Die Autorin Ruta Sepetys erzählt aus der Perspektive von verschiedenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Diese Charaktere kommen aus unterschiedlichsten Heimaten, jedoch haben sie alle eins gemeinsam: Sie fliehen alle vor den Russen in den Westen. Außerdem führt uns die Geschichte zum Schiff Wilhelm Gustloff, welches die vielen Flüchtlinge aus dem Osten nach Deutschland bringen soll.

Aber zu viel möchte ich euch gar nicht verraten. Findet den Rest selbst heraus.

Alles was ihr über diesen Roman wissen solltet:
Ruta Sepetys erzählt in 391 Seiten wie diese tragische Flucht abläuft. Lesen können diesen Roman Jugendliche sowie Erwachsene. Euch sollte aber bewusst sein, dass beim Tod von Tausenden auch kein Detail ausgelassen wird. Deshalb überlegt euch, ob ihr euch das zutraut. Die Autorin ist ihren litauischen Vorfahren nachgegangen und hat somit einen Einblick zu dieser schrecklichen Zeit bekommen.

Meine Bewertung:
Also wenn ich nach Sternen bewerten müsste, würde ich diesem Roman fünf von fünf Sternen geben, da ich diese Geschichte super erzählt, fesselnd und lehrreich fand. Ich habe ihn innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.

Also ich hoffe ich konnte euch überzeugen Salz für die See zu lesen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass es euch gefällt!!!

von: Julika Donner

Unsere Referendare IV

Ein Interview mit Anastasia Polonska

Name: Anastasia Polonska.
Wann haben Sie Geburtstag?
Am 27. Juni.

Welche Fächer haben Sie studiert und warum?
Ich habe Kunst und Deutsch studiert. Denn alles, was mit Kultur und Kunst zu tun hat, begeistert mich! Es gibt so viel zu erfahren und zu entdecken!

Warum wollen Sie Lehrerin werden beziehungsweise was ist Ihre Motivation?
Man lernt permanent etwas Neues dazu, wächst mit seinen Aufgaben und schöpft auch aus der Kreativität der Schüler*innen und Kollegen*innen. Es ist vor allem dieses miteinander arbeiten und lernen was mich reizt.

Worauf freuen Sie sich am Meisten an Ihrem Job?
Ich glaube irgendwann mal eine eigene Klasse zu haben ist schon was Cooles.

Wo haben Sie studiert?
In Münster.

Wie waren Ihre erste Tage an unserer Schule?
Wir wurden sehr herzig begrüßt und ich fühle mich sehr sehr wohl an eurer Schule.

In welchen Klassen waren Sie bisher?
Bisher habe ich einige Schüler*innen der EF und der 7. Klasse kennengelernt.

Was halten Sie von der aktuellen Situation im Bezug zu Ihrem Job?
Eine Herausforderung, die aber denke ich auch viel Positives mit sich zieht. Ich bin mir sicher, man wird sehr oft in diesem Job noch vor herausfordernden Situationen stehen. Das macht es auch irgendwie aus.

Vielen Dank!

von: Sukhpreet Gujjar

Unsere Referendare III

Ein Interview mit Laura Ortiz Arteaga

Name: Laura Ortiz Arteaga
Geburtstag: 6. März

Wo leben Sie eigentlich und wie kommt es dazu, dass Sie jetzt in Deutschland sind?
Ich lebe in der Kölner Innenstadt und ich liebe es. Ich lebe seit fast 20 Jahren in Deutschland. Zuerst habe ich in Münster gelebt, und vor ungefähr 12 Jahren bin ich nach Köln umgezogen. Die Liebe hat mich nach Deutschland gebracht, da ich in der Uni in Spanien meinen heutigen deutschen Ehemann kennen gelernt habe.

Soweit ich weiß haben Sie Ihr Referendariat schon abgeschlossen!? Was machen Sie bei uns an der Schule?
Du hast Recht. Ich bin schon Lehrerin, aber in einem anderen Land, in Spanien, und wenn ein Lehrer aus einem anderen EU-Land hier in Deutschland als “richtiger Lehrer” arbeiten möchte, muss er einen sogenannten EU-Anpassungslehrgang absolvieren. Es ist etwas Ähnliches wie ein Referendariat: Ich muss die Kern- und Fachseminare besuchen, wie die anderen Referendare, und ich habe auch Unterrichtsbesuche, allerdings werde ich nicht benotet, weil mein Staatsexamen anerkannt ist. Meine Note steht schon fest.

Welche Fächer haben Sie studiert und warum?
Ich habe Englisch und Spanisch studiert, denn ich liebe Reisen und dafür sind die Fremdsprachen immer nützlich.

Wie lange haben Sie studiert?
Ich habe viele Jahre studiert. Zuerst wollte ich Englisch-Grundschullehrerin werden und ich habe das studiert, aber ich war sehr früh fertig, mit 22, und habe dann erstmal weiter Anglistik studiert, weil ich auch in der Sekundarstufe unterrichten wollte. Danach habe ich den Master of Education absolviert. Alles in Spanien. Im Moment bin ich immer noch aktiv an der Uni, dieses Mal in Köln, weil ich ein paar Credits erwerben muss, damit mein Studium in Deutschland voll anerkennt wird. Und als Hobby studiere ich Bildungspsychologie an einer Fernuni, obwohl ich im Moment damit eine Pause mache.

Warum sind Sie Lehrerin geworden?
Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten und Sachen zu erklären. Was ich auch toll an dem Lehrerberuf finde, ist der Urlaub. Den gleichen Urlaub wie meine Kinder zu haben, finde ich sehr praktisch.

Was haben Sie bisher Tolles als Lehrerin erlebt?
Ich habe fast nur schöne Sachen erlebt. Als Lehrerin hatte ich die Gelegenheit, viele verschiede Menschen kennen zu lernen. Dabei habe ich viele interessante Erfahrungen gesammelt und viele Herausforderungen gemeistert, und so bin ich als Mensch gewachsen.

Wo haben Sie studiert?
In Spanien an verschiedenen Universitäten: Universidad de La Rioja, UNED, UNIR, und jetzt an der Universität zu Köln.

Warum sind Sie an unsere Schule gekommen?
Ich wollte meinen EU-Anpassungslehrgang an einer Schule absolvieren, die nicht weit weg von meiner Wohnung entfernt ist, und ich hatte das Glück, im Thusnelda-Gymnasium zu landen.

Wie waren Ihre ersten Tage an unserer Schule?
Es war am Anfang sehr merkwürdig, weil keine Schüler da waren. Das war ein bisschen traurig, alles war leer und still.

In welchen Klassen waren Sie bisher?
Ich konnte bis jetzt leider ganz wenig hospitieren. Ich war im Präsenzunterricht in einer Q1 in Spanisch, in der 9. und EF in Englisch und online in einer 9. und in einer EF in Spanisch. Ich bin auch aktiv in der Wikla.

Wie finden Sie unsere Schule im Vergleich zu Ihrer Schule in Spanien?
Die Schulen hier und in Spanien sind ganz unterschiedlich. Dort gibt es nicht Gymnasium, Gesamtschule oder Realschule, sondern alle Schüler gehen zu der gleichen Schule, bis sie 16 sind. Danach können sie entweder eine Ausbildung in einer Berufsschule machen oder noch die Sekundarstufe 2 besuchen, um das Abitur zu machen. Aus diesem Grund gibt es in der Mittelstufe riesige Unterschiede im Leistungsniveau in einer Klasse, und daher ist es, finde ich zumindest, in Spanien schwieriger zu unterrichten als in Deutschland.

Was halten Sie von der aktuellen Situation im Bezug zu Ihrem Job?
Es macht alles schwieriger, aber wir schaffen das! Ich bin froh, dass wir unter diesen Umständen überhaupt anfangen zu arbeiten durften.

Danke für euer Interesse an mir!

von: Julika Donner

Unsere Referendare II

Ein Interview mit Merlit Wefer

Name: Merlit Wefer

Fächer: Biologie, Erdkunde

Welche Fächer haben Sie studiert und warum?
Ich habe Biologie und Geographie studiert. Ursprünglich wollte ich Sport und Geographie studieren, aber im Bundesland NRW benötigt man ein Hauptfach. Daher war ich zwischen Englisch und Biologie am Schwanken. Letztendlich habe ich Bio gewählt, da es greifbar und allgegenwärtig ist und mit Erdkunde sicherlich eine schöne Kombination ist.

Wie lange haben Sie studiert?
Ich habe 5 Jahre für den Bachelor und 2 1/2 Jahre für den Master gebraucht. Ich habe nebenbei viel gearbeitet und mir das Studium damit selbst finanziert.

Warum wollten Sie Lehrerin werden bzw. was ist ihre Motivation?
Ich wollte mich weiterbilden und als Lehrerin stimmt einfach das Gesamtpaket. Man hat flexible Arbeitszeiten, arbeitet mit Kindern und Jugendlichen zusammen und kann sein eigenes Wissen weitergeben und das auf sehr kreative Art und Weise. Insgesamt hat man einfach so viele Möglichkeiten als Lehrerin und es ist nach wie vor ein spannender, toller Beruf.

Worauf freuen Sie sich am meisten in ihrem Beruf?
Ich freue mich vor allem darauf, selber unterrichten zu können und mich dabei selber auszuprobieren. Besonders in den Naturwissenschaften kann man sehr kreativ werden.

Wo haben Sie studiert?
In Köln.

Warum sind Sie an unsere Schule gekommen?
Sie wurde uns zugeordnet. Allerdings habe ich mich extra für den Seminarort Leverkusen beworben, da er viele Schulen im Kölner Raum hat. Denn ein Umzug kam für mich nicht in Frage und somit freue ich mich sehr über die Schule, da ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann.

Wie waren Ihre ersten Tage an der Schule? 
Wir hatten einen tollen Empfang und ich fand alles sehr aufregend. Es war schön die anderen Referendare, Lehrer*innen und die ersten Schüler*innen kennenzulernen. Es war schön zu sehen, dass die Schule viele verschiedene Wege geht und Lösungen findet, um die derzeitige Situation meistern zu können.

In welchen Klassen waren Sie bereits?
Für mich ist es eher schwierig Unterricht zu besuchen, da ich zwei Nebenfächer habe und diese zurzeit nicht so viel unterrichtet werden. Ich bin jedoch schon öfters bei Herrn Grewe mitgelaufen, da er die gleiche Fächerkombination wie ich hat. Bei digitalem Unterricht war ich bisher kaum dabei. Heute habe ich mir das erste Mal die WiKla bei Herrn Klein angeschaut, wo ich nächste Woche unterrichte. Jedoch wird es nach den Ferien mehr Unterricht für uns geben, sofern es die Situation zulässt. Auch besteht der Plan, dass ich mich bei der Tauch-AG beteiligen werde.

Wie finden Sie unsere Schule?
Ich finde sie spitze und finde, dass sie viel Potenzial hat (z.B. der Schulgarten oder die Dachterrasse, Schüler*innen aus unterschiedlichen Kulturen, etc.). Es gibt viele nette Kollegen und Kolleginnen und die Schulleitung macht einen sehr guten Eindruck. Daher freue ich mich der Schule zugeteilt worden und Teil des Teams zu sein.

Was halten Sie von der aktuellen Situation in Bezug zu Ihrem Job?
Diese beängstigende Situation ist für uns alle Neuland. Sei es für die Schüler*innen zuhause, die alle andere Voraussetzungen haben, aber natürlich auch für alle Lehrer*innen, die Ihren Unterricht ganz neu überdenken müssen. Ich finde jedoch, dass in jeder Krise eine Chance steckt und nun eine Digitalisierung ganz stark voranschreitet.

Wollen Sie noch etwas loswerden?
Bleibt gesund und optimistisch: Alles wird nicht gut, sondern alles ist gut! Ich freue mich euch alle nach den Ferien kennenzulernen.

von: Jana Weimar

Unsere Referendare I

Ein Interview mit Gamze Özkardes

Wann haben Sie Geburtstag?
Am 2. März 1991.

Sie haben die Fächer Mathe und Geschichte?
Genau.

Können Sie mir bitte kurz erklären warum?
So einen triftigen Grund gibt es eigentlich nicht. Mathe war immer schon mein Lieblingsfach, auch schon in der Schule, Geschichte hat sich als Nebenfach ergeben. Für Geschichte gab es nicht so einen Grund, aber Mathe, weil es zu meinen Lieblingsfächern gehört.

Wie lange haben Sie für das Studium gebraucht?
Ich habe 6 Jahre gebraucht; 2014 begonnen.

Was haben Sie für Motivationen, Lehrerin zu werden?
Es war eigentlich schon mein Traumberuf seit der 5.-6. Klasse. Ich mag es mit Kindern und Jugendlichen umzugehen, mit ihnen zu arbeiten und ihre Entwicklung zu sehen.

Das klingt sehr schön. Worauf freuen Sie sich denn dann am meisten bei Ihrem Beruf?
Vor allen Dingen auf die Abwechslung. Als Lehrer wird einem, glaube ich, nie langweilig. Und vor allem auch auf die Herausforderungen, die auch jeden Tag aufs Neue kommen.

Wo haben Sie Mathematik und Geschichte studiert?
Ich habe an der RWTH Aachen studiert.

Wie kommen Sie dann hier an unsere Schule?
Ich bin gebürtige Kölnerin und bin auch hier zur Schule gegangen. Ich habe nur außerhalb Kölns studiert und bin jetzt wieder zurückgekehrt.

Sind Sie dann auch an dieser Schule zur Schule gegangen?
Ich war an einer anderen Schule. Ich war am Waidmarkt an einer Schule.

Gab es dann irgendetwas, was Sie überzeugt hat, gerade an unsere Schule zu kommen?
Da hatte ich leider nicht so viel Einfluss darauf. Die Schulen werden uns nämlich von der Bezirksregierung/ZfSL (das Seminar, welches wir besuchen) zugeordnet. Das heißt, ich kann mir eigentlich nicht aussuchen, an welche Schule ich will.

Wie waren dann Ihre ersten Tage an unserer Schule?
Sehr gut. Also ich hatte ehrlich gesagt aufgrund der aktuellen Situation Angst und Furcht, dass das alles chaotischer und nicht so glatt verläuft, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber wir wurden sehr gut aufgenommen. Das Kollegium war super offen und ich konnte es mir kaum besser vorstellen.

In wie vielen Klassen konnten Sie bisher sein?
Sehr vielen. Ich war bisher in der 5., 8., 9. Klasse und in der Q1 im Grundkurs.

Was halten Sie von der aktuellen Situation in Bezug zu Ihrem aktuellen Beruf?
Es ist eine sehr schwierige Lage, besonders als Referendarin, da ich Unterrichtsbesuche abhalten muss. Mein Fachleiter aus dem Seminar kommt in meinen Unterricht und schaut ihn sich an, was sehr schwierig ist, da wir sehr wenige Präsenztage zur Verfügung haben und nicht jeden Tag alle Klassen da sind. Alles ist sehr gebunden und wir dürfen uns nicht so sehr ausleben, wie wir wollen. Es ist aber grundsätzlich sehr gut von der Schule geregelt.

Sind sie auch im digitalen Unterricht eingebunden?
Ja. Das war sofort das erste, was gemacht wurde. Wir wurden via Microsoft Teams in verschiedene Gruppen eingeladen und konnten dort aktiv mitmachen.

Möchten Sie uns noch etwas erzählen von sich oder Ihrem Schulleben?
Eigentlich nur Positives, mich könnte es kaum besser treffen. Man hatte zu Beginn Befürchtungen wegen der Digitalisierung. Ich bin ein Fan davon und finde, dass das an allen Schulen eingeführt und wir von Overhead-Projektoren wegkommen sollten. Es sollte mehr und mehr digitaler Unterricht stattfinden und in jedem Klassenraum Beamer und Dokumentenkameras geben. Beides ist an dieser Schule gut vertreten.

von: Emily Droste

Herzlich Willkommen Frau Miskel!!!

Name: Julia Miskel

Wann haben Sie Geburtstag?
22. Januar

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Meine Familie beschäftigt mich in meiner Freizeit voll und ganz. Ansonsten gerne: Reisen, Kunst und Kultur, Lesen, Yoga.

Welche Fächer unterrichten Sie?
Deutsch und Französisch

Auf welcher Schule waren Sie vorher?
Am Gymnasium Zum Altenforst in Troisdorf.

Wieso haben Sie zu unserer Schule gewechselt?
Aus verschiedenen Gründen: Endlich kann ich mit dem Rad zur Schule fahren; ich freue mich darauf, in der Stadt zu unterrichten, in der ich lebe und das Konzept am Thusnelda gefällt mir gut. Dann hatte ich wohl auch etwas Glück, dass ich hier gelandet bin!

Was war Ihre beste Fahrt bisher?
Mit der Q2 nach Berlin.

Und was war Ihre lustigste Situation im Unterricht?
Einmal habe ich mitten im Unterricht bemerkt, dass ich meinen Pulli falsch herum angezogen hatte – deutlich sichtbar! Den Moment, in dem ich das bemerkte, fand die Klasse lustig.

Seit wann sind Sie am Thusnelda?
04. Mai 2020.

Wie war Ihr Start an unserer Schule (auch im Hinblick auf die Pandemie)?
Gut, aber auch seltsam. Plötzlich unterrichte ich Klassen, die ich noch nie persönlich kennengelernt habe. Eine schöne Erfahrung allerdings, dass sich die Schülerinnen und Schüler dennoch darauf einlassen und mitmachen. Die Kolleginnen und Kollegen sind sehr hilfsbereit und so kann ich mich immer besser orientieren.

Wie ist Ihr erster Eindruck vom Thusnelda Gymnasium?
Positiv! Herzliche und freundliche Menschen, Offenheit für Neue und Neues.

Haben Sie schon bestimmte Aufgaben an unserer Schule (z.B. Klassenleitung)?
Noch nicht.

Worauf freuen Sie sich am Thus?
Auf einen ganz normalen Alltag… vielleicht eine eigene Klasse, mehr live-Kontakte.

Haben Sie schon eine Lieblingsklasse bzw. einen -kurs?
Nein.

Haben Sie noch etwas loszuwerden z.B. eine Botschaft an die Schüler*innen?
Ich freue mich sehr darauf, euch und die Schule „richtig“ kennenzulernen!

Vielen Dank!

von: Julika Donner